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GETRÄNKEFACHGROSSHANDEL

WERNER RUCKES

Euskirchen-Kuchenheim • Kaumannstraße 1-3

Telefon (02251) 35 00

Telefax (02251) 5 10 49

Wie viele Auftritte werden Sie in der

Session wahrnehmen und was sagen Ih-

re Chefs dazu?

Bauer Ralf:

„Es sind geschätzte 70 Termine.

Die meisten davon finden am Wochenende

oder in der Karnevalswoche statt. Ich habe

noch einige Überstunden, die ich abbauen

kann, und nehme für den Rest Urlaub. Bei

dem Arbeitgeber mit der Muschel ist leider

noch nicht mal Rosenmontag frei.

Prinz Walter:

„Bei mir sieht es ähnlich aus.

Wenn man sich entschließt, in einem Drei-

gestirn mitzuwirken, kalkuliert man dies

einfach vorher mit ein. Die Bundewehr als

Arbeitgeber hat für Brauchtum auch durch-

aus Verständnis, aber Sonderurlaub gibt es

trotzdem nicht.“

Jungfrau Carlotta:

„Mein Chef ist ein guter

Kumpel von mir und hat mir für die Tage frei

gegeben. Nein, jetzt mal ernsthaft, ich bin ja

selbstständig und natürlich bedarf es einiger

Organisation, sich diese Auszeiten zu neh-

men, aber das bekomme ich schon hin.“

Was sehen Sie im Vorfeld als große Her-

ausforderung in Ihrer jeweiligen Funktion

im Dreigestirn?

Jungfrau Carlotta:

„Meinen Bart. Ich will

ihn nicht wirklich abrasieren. Zu Anfang

hatten wir überlegt, ob mein Jungfrauenna-

me nicht eventuell doch Conchita W. sein

könnte, dann hätte ich den Bart drangelassen.

Perücke und Krönchen sahen mit Bart auch

ganz gut aus. Dumme Sprüche und lange Ge-

sichter wollte ich allen ersparen. So wurde

die lustige Idee wieder verworfen. Letztend-

lich ist jetzt doch die bartlose Carlotta draus

geworden. Ansonsten bin ich schon ganz ge-

spannt auf die professionellen Schminkküns-

te meiner Freundin und meiner Mutter.“

Bauer Ralf:

„Für die windigen Tage werde

ich wohl meine Nackenmuskulatur im Vor-

feld noch ein wenig trainieren müssen, damit

der schwere Federhut des Bauern auch wirk-

lich Halt hat.“

Prinz Walter:

„Meine Herausforderung ist

die Strumpfhose. Als ich sie das erste Mal

anprobierte, habe ich eine gefühlte halbe

Stunde benötigt. Immerhin waren es noch

tatsächliche zehn Minuten. Das ist ganz

schön aufwendig, und ich hoffe, dass sich

im Laufe der Zeit ein wenig mehr Routine

einstellt.“

Sie stehen während der Karnevalszeit im

Rampenlicht. Was möchten Sie Ihren Pu-

blikum vermitteln?

Prinz Walter:

„Mir ist es wichtig, zu vermit-

teln, dass Tradition und Werte des Karnevals

erhalten bleiben, aber dass wir dabei auch

Interview Tollitäten

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