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Anfang Herbst 2011 wurde es den Karnevals-Chef’s der Euskirchener Kernstadt mächtig warm. Aber nicht durch einen sich verbreitenden Grippe-Virus, sondern durch die Tatsache, dass die Session 2011/2012 möglicher Weise ohne einen Prinzen durchgeführt werden muss. Schon frühzeitig hatte die turnusmässig Vorschlag gebende Karnevalsgesellschaft, die KG Erfttal, abgewunken. Es war dort kein Kandidat vorhanden, der das Amt einer Tollität anstrebte. Viele Karnevalisten begaben sich nun auf die Suche nach einem Prinzen für die Session 2011/2012. Selbst die einheimische Presse, sowie der Euskirchener Bürgermeister, beteiligten sich an dem Geschehen. Ein wenig Hoffnung schöpfte FEuKa-Präsident Helmut Marian, als man die jahrelang gehegte Tradition eines einzelnen Prinzen über Bord warf und das Narrenschiff ab sofort auch für Dreigestirne und Prinzenpaare freigab. Kurze Zeit nach dieser Bekanntgabe stellte sich der erhoffte Erfolg ein. Aus den Reihen des FEuKa formierte sich ein Dreigestirn, bestehend aus Prinz, Bauer und Jungfrau, welches im kommenden Jahr die Regentschaft übernehmen will. Das diese drei Personen ohne Gegenstimme gewählt wurden, lag auf der Hand, zumal sie sich im Karnevalsgeschäft bereits sehr gut auskennen.
Prinz Hajo II. (Schneider, viele Jahre Adjutant Sr. Tollität)
Bauer Bernd (Kolvenbach, Vizepräsident des FEuKa)
Jungfrau Roberta (Schumacher, viele Jahre Prinzenführer)
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